Chris Kremberg

Die unerhörte Mitte

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Atelierhaus der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn Juni 2012

K3/Tanzplan Hamburg auf Kampnagel September bis Dezember 2012

 

Es ist die eindringliche Präsenz von Körpern und Orten, die intensive Begegnung von Fleisch und Stein, die die jüngeren Arbeiten von Chris Kremberg ausmacht. In je eigenem Kostüm, das zugleich Schutz, Verfremdung, Kommentar ist, schreibt sich der Körper in markante Räume ein. (…) In den neuen Bildern kommt ein Drittes ins Spiel: die äußere Natur, in die sich nun beide, Mensch und Architektur, einordnen.

Im Ausschnitt des Innenraums, einem hellen, zurückhaltenden Ort, erscheint sie durch die hohe, breite Glasfront im Hintergrund zunächst wie von ferne. Tatsächlich aber läuft alles auf sie zu und mit ihr wird eine weitere Dimension sichtbar: die Zeit. (…)

Im Körper ist Bewegung, doch sie ist klein, halb ausgeführt. Posen und Expressionen deuten sich an, die eher von Vergehen als von Entstehen zeugen. Der Vergänglichkeit der Natur korrespondiert die Endlichkeit des Menschenlebens.

Edith Boxberger 2012

 

 

Die unerhörte Mitte, 2012, Fotografien, je 90x130cm

 

 

 

Performance von Lina Lindheimer zur Vernissage der Ausstellung ,Die unerhörte Mitte‘, Atelierhaus der Sparkassen-Kulturstiftung Trittau, Juni 2012

 

Ausstellungsansicht, Atelierhaus der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn /

K3/Tanzplan Hamburg auf Kampnagel